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Ansichten von Stuttgart Nord
  • Stuttgart Nord - Gesellschaftlicher und städtebaulicher Strukturwandel der letzten 150 Jahre

  • Aus der sog. Prag - einer öden Brache zwischen Cannstatt und Stuttgart - entstand zunächst durch Anlegung des ersten städtischen Friedhofs ab 1870, dann durch den neuen Güterbahnhof und dem Eisenbahnerdorf zu Ende des 19. Jahrhunderts ein neuer Stadtteil.
    Erst 1993 konnte der Stadtteil durch die IGA-Siedlung aus seiner Abseits-Stellung heraus treten.

    Heute wird der Kiez aus dem multikulturellen Hintergrund der Bewohner belebt. Für das Zukunfts-Projekt Stuttgart 21 soll auf dem Gelände der Instandsetzungshallen das neue Rosensteinviertel entstehen mit Wohnungen für 14.000 Menschen. Der Spaziergang durch den Stadtteil wird auf die besonderen Eigenheiten hinweisen, einzelne Gebäude näher betrachten und in ihren städtebaulichen Zusammenhang stellen.

    Der Rundgang beginnt an der S-Bahn Station Nordbahnhof mit der IGA- Siedlung und führt weiter zur Künstlerkolonie in 20 Eisenbahnwaggons eines ehemaligen DB-Bauzuges. Danach folgt eine ausführliche Begehung des Eisenbahnerdorfes, an dessen Peripherie interessante Neubauten entstanden, z.B. ein Supermarkt mit Kindergarten und Bürgerhaus.

    Der neu angelegte Skatepark und der sich anschließende Pragfriedhof mit Krematorium wird eine weitere Station der Tour sein. Den Abschluss des Rundgangs bilden die Gedenkstätte zur Deportation der jüdischen Bevölkerung Stuttgarts, sowie die Wagenhallen mit ihrem außergewöhnlichen Kunst- und Kulturangebot.

    Termine: auf Anfrage

    Dauer: 2 Stunden

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